Nach dem Gesetz zum Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) erhalten Fotovoltaikanlagenbetreiber, die den produzierten Strom in das öffentliche Stromnetz einspeisen, eine Vergütung vom Energieversorger.

Die entsprechende Vergütung ist für 20 Jahre (+ Inbetriebnahmejahr) festgelegt und richtet sich nach Anlagentyp und -größe.

Die Vergütungssätze sind degressiv gehalten, d.h. sie nehmen von Jahr zu Jahr sukzessive ab. Die Höhe der Vergütungssenkung ist abhängig vom deutschlandweiten Zubau der Anlagen.
Sobald Ihre Anlage in Betrieb genommen wurde, erhalten Sie jedoch über 20 Jahre den konstanten Vergütungssatz aus dem Inbetriebnahmejahr. Die aktuellen Vergütungssätze entnehmen Sie bitte nachfolgender Tabelle.  

EINSPEISUNG INS ÖFFENTLICHE STROMNETZ:
Solarstromvergütung nach Kürzung zum 01.10.2015 (Vergütung in Ct/kWh):

  ab 01.09.2015 Vergütung (Ct/kWh) Degression ab 01.10.2015 Vergütung (Ct/kWh)
Aufdach bis 10 kWp 12,31 0,25 % 12,28
Aufdach > 10 bis 40 kWp 11,97 0,25 % 11,94
Aufdach > 40 bis 1.000 kWp 10,71 0,25 % 10,68
Aufdach > 1.000 bis 10.000 kWp 8,53 0,25 % 8,51
Freiflächen bis 10.000 kWp (Konversionsflächen*) 8,53 0,25 % 8,51
Sonstige Flächen
(z.B. Gewerbegebiete)
8,53 0,25 % 8,51

* vormals wirtschaftlich oder militärisch genutzte Flächen



 

 

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